Von der Energieflussanalyse bis zur Baubewilligung, in drei Phasen
`[CLIENT-OK NEEDED FROM LUCA]`
Ein Tessiner Verteilnetzbetreiber hat GridSphere beauftragt, einen Batteriespeicher an einem seiner Betriebsstandorte zu evaluieren. Der Bedarf hat sich über drei Phasen Beratungsarbeit weiterentwickelt und bewegt sich nun in Richtung Bau, mit potenzieller BESS-Lieferung und Plattform-Hosting im Anschluss.
Der Kunde
Ein Verteilnetzbetreiber mit einem Netz, das einen italienischsprachigen Schweizer Kanton abdeckt. Der zu evaluierende Standort ist eine eigene Betriebsanlage des Netzbetreibers. Das BESS würde hinter dem Zähler des Standorts sitzen, mit potenzieller Front-of-Meter-Teilnahme, sobald das Asset in Betrieb ist.
Das Mandat öffnete sich rund um die Frage, die jeder DSO-Planer vor einer Kapitalverpflichtung stellt: Trägt der BTM-Business-Case allein, und welche FTM-Optionalität gibt es darüber hinaus? Die Reihenfolge zählt: Wenn die BTM-Ökonomie das Projekt nicht qualifiziert, rettet der FTM-Stack es selten.
Der Bogen, fünf Phasen
Phase 1, Energieflussanalyse
Lastprofil-Review im 15-Minuten-Raster für den Betriebsstandort. Aufschlüsselung des Leistungspreises. Überlappung der Eigenerzeugung mit dem Verbrauch. Baseline der Business-as-usual-Kosten. In SIMULA gerechnet, damit die Daten direkt in die Dispatch-Simulation einfliessen.
Phase 2, Bewertung von BTM- und FTM-Netzdienstleistungen
BTM-Szenarien in SIMULA: Peak Shaving (Reduktion der höchsten 15-Minuten-Leistungsspitze), Senkung des Leistungspreises, optimierter Eigenverbrauch gegen die Eigenerzeugung. FTM-Szenarien: Teilnahme an Systemdienstleistungen (aFRR, automatische Frequenzregelung, mFRR, manuelle Frequenzregelung) und Wholesale-Arbitrage. Beide Stacks gemeinsam modelliert, damit Wechselwirkungen (Kapazitätsreservierung verringert die Dispatch-Verfügbarkeit und umgekehrt) in einer einzigen Sensitivitätsansicht sichtbar werden.
Phase 3, Bewilligungsbegleitung (in Arbeit)
DSO-Koordination, Bewilligungs-Dokumentation, technische Prüfung der OEM-Offerten. Die Phase ist so strukturiert, dass die Lieferobjekte direkt in den Bewilligungsprozess fliessen, das ist es, was die typische Bewilligungsdauer komprimiert.
Phase 4, potenzielle BESS-Lieferung mit einem lokalen EPC
Ein zukünftiger Schritt. Das BESS würde über GridSpheres Lieferungs-Linie beschafft und mit einem lokalen EPC-Partner geliefert. Lieferaufträge in dieser Grössenordnung kommen platform-native an: EMS-Kompatibilität und Telemetrie-Hooks sind bereits vorhanden, sodass beim späteren Anschluss an die Betriebsschicht kein Retrofit nötig ist.
Phase 5, potenzielles Plattform-Hosting
Ein zukünftiger Schritt, abhängig vom COD (Commercial Operation Date). Sobald das Asset in Betrieb ist, übernimmt die GridSphere-Plattform die Dispatch-Optimierung, den Trader-Zugang und das Reporting gegen den ursprünglichen Business Case, mit dem das Asset aus SIMULA hervorgegangen ist.
Lieferobjekte des Mandats
Ein technisch-finanzieller Bericht mit den SIMULA-Dispatch-Simulationen und dem vollständigen Erlös-Stack. Eine Executive-Präsentation der Ergebnisse. Ein Excel des zugrunde liegenden Business Case mit Sensitivitätsmodellierung. Eine Implementierungs-Roadmap mit Meilensteinen und KPIs. Tender-Spezifikationen für die Beschaffungsphase.
Was wir gelernt haben
Den BTM-Stack zuerst und den FTM-Stack zweitrangig zu modellieren ist die richtige Reihenfolge für einen Schweizer DSO-Betriebsstandort. Die BTM-Ökonomie qualifiziert das Projekt; FTM-Optionalität ist das Upside, nicht das Fundament. Die umgekehrte Reihenfolge riskiert einen Business Case, der von Erlösströmen abhängt, die in einem gegebenen Jahr nicht clearen.
Der Zeitplan von Phase 3 ist die lange Stange: DSO-Koordination und Planung dominieren routinemässig den Zeitplan. Beratungsergebnisse so zu strukturieren, dass sie direkt in den Bewilligungsprozess einfliessen, statt sie an einen separaten Bewilligungs-Workflow zu übergeben, ist es, was komprimiert.
Beratungs-Lieferobjekte ansehen →
Ein strategischer Account
[CLIENT-OK NEEDED FROM LUCA], Kategorie-Aussage; konkrete Pipeline-Zahlen sind erst auf dieser Seite, wenn Luca freigibt.
Ein einzelnes Beratungsmandat hat eine Mehrfach-Beziehung innerhalb desselben Netzes geöffnet. Das Land-and-expand-Muster auf dem DSO-Segment.
Wie der Case in den Funnel passt
SIMULA bringt BESS-Projekte von ungewiss zu bankfähig. ec-storage bringt sie von bankfähig zu profitabel.
Das Tessiner Mandat deckt heute die erste Hälfte dieses Funnels ab und ist für die zweite Hälfte positioniert, sobald das Asset in Betrieb ist. Das resultierende Asset bleibt für seine gesamte Betriebszeit auf der GridSphere-Plattform.
Wie GridSphere über den Funnel arbeitet → — Was ec-storage macht, sobald das Asset in Betrieb ist →
Zitat
[NEEDS QUOTE FROM CLIENT, gated by CLIENT-OK]
Mit einem 30-minütigen Gespräch starten
30-minütiges Scoping-Gespräch buchen — ohne Verpflichtung, kostenlos.